Hydrokultur - Perspektiven - Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.
03 - 2019

Hydrokultur - Perspektiven

Wie geht es weiter mit der Hydrokultur?
In welche Richtung sollte sie sich entwickeln.

Archiviert in Hydrokultur spezial


Podocarpus Labill.
Was in den 80er als modern und zeitgemäß galt, muß heute neu formuliert und aufbereitet werden.

Die Hydrokultur ist ein eingeführtes und weithin noch bekanntes Produkt. Der Begriff Hydrokultur entspricht einer Marke. Doch was in den 80er als modern und zeitgemäß galt, muß heute neu formuliert und aufbereitet werden. In den nachfolgenden Ausführungen möchte ich ein paar Ideen zur Imageförderung der Hydrokultur aufzeigen.

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Im Auge behalten

Unter dem Begriff der Hydrokultur fasst man verschiedene arbeitssparende Pflanzenanzuchtverfahren zusammen, die eine optimale Versorgung mit Wasser oder Nährlösungen ermöglichen und mit deren Hilfe die übliche Bodenkultur in Ertrag, Qualität und Gesundheitszustand übertroffen werden kann.

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Justus von Liebig
Moderne, erdelose Ökosysteme in Innenräumen wie in Außenanlagen haben viele natürliche Vorläufer weltweit. Im Gebirge am Quellwasser oder in der Ebene an Flüssen finden wir in den verschiedensten Gesteinsansammlungen, sand– und Kiesanschwemmungen eine Vielzahl von Biotopen. Ernährung finden die Pflanzen aus offenporigen, waaserlöslichen Mineralien.

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Stefan Hecktor
Die Perspektive für unseren Verein ist die Öffentlichkeitsarbeit. Wenn wir diese in der Zukunft noch besser leisten können, werden wir für andere Verbände, Institutionen und für die Medien interessant. Und dann können wir es schaffen, über die Faszination Hydrokultur zu berichten. Ich bin nach wie vor überzeugt, daß die Hydrokultur eine große Berechtigung als Langzeitbewässerungssystem in der Innenraumbegrünung und bei der Kultur von Blumen und Gemüse hat. Wir müssen nur das System, die Vorteile und auch die Erfahrung besser herausstellen. Packen wir diese Herausforderung gemeinsam an. (SH)

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Dr. Harald Strauch
Anfang der 90iger Jahre erreichte die Hydrokultur Zuwachsraten bis zu 17%. Etwa 50% entfielen auf die Innenraumbegrünung und 50% auf die privaten Haushalte. Bei weiterer Unterteilung in Pflanze und Zubehör liegt ein Verhältnis von 60 zu 40% vor.

Bei verschiedenen Fachseminaren für Hydrokultur-Innenraumbegrüner wurde eine Befragung durchgeführt, um den Erfolg und die Aussichten ihrer Arbeiten zu ermitteln. Das Hauptinteresse galt dem Grundlagenwissen, wie beispielsweise der Pflanzenauswahl, der Ernährung, der Wasserqualität, dem Licht und der Pflanzenpflege. Bei der Auswertung der Antworten fiel auf, dass mit Fachwissen allein die Innenraumbegrünung nicht zu revolutionieren ist. Neben diesem ist offensichtlich eine strukturierte Arbeitsweise sowie systematisches Abrufen umfangreicher Informationen über das Objekt notwendig. Mündliche Informationen reichen dazu nicht aus. Erst wenn diese drei Punkte erfüllt sind, kann die Innenraumbegrünung erfolgreich sein.

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Humboldt-Universität, Berlin,
Bündelung des aktuellen Wissenstandes in der Innenraumbegrünung
Im vergangenen Jahr gründete sich aus einer Initiative von Professoren, Doktoranden und Studenten an der Landwirtschaft-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin die Projektgruppe Innenraumbegrünung. Die Leitung haben Matthias Brauer und Astrid Kubatsch inne.

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Udo Stock
Zukunftsperspektiven
Wir gehen erneut einem Jahresende entgegen, und stellen uns sicherlich die Frage, war es ein gutes Jahr oder hätte es besser sein können.

Eine Antwort hierauf, ist nicht immer leicht, wo doch jeder für sich gesehen, die Dinge aus einer anderen Sichtweise heraus betrachtet. Wünschen würde ich mir, liebe DGHK - Mitglieder, dass Sie alle mit Zufriedenheit in all Ihren Bemühungen auf den Jahresrückblick sehen können. Denn in der Zufriedenheit liegt die Kraft für die Zukunft, die wir alle dringend brauchen.

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