"Hydrokultur"-Pflanze

"Hydrokultur"-Pflanze

© Dr. Heinz-Dieter Molitor
18.12.2015

Für die "Hydrokultur" werden ausschließlich Pflanzen verwendet, die bereits in Blähton angezogen wurden.
Das Umstellen von Erdpflanzen auf "Hydrokultur" ist zwar möglich, aber sehr riskant.


Für die "Hydrokultur" werden ausschließlich Pflanzen verwendet, die bereits in Blähton angezogen wurden. Das Umstellen von Erdpflanzen auf „Hydrokultur“ ist zwar möglich, aber sehr riskant. Dazu mehr unter Hydrokultur für Fortgeschrittene. Grundsätzlich lassen sich nahezu alle Pflanzen in „Hydrokultur“ kultivieren, also auch Kakteen und andere Sukkulenten, sowie Orchideen. Allerdings sollten an trockene Standorte angepasste Pflanzenarten, falls überhaupt, nur wenig angestaut werden. Bewährt haben sich in der Raumbegrünung überwiegend Grünpflanzen, weil sie besonders pflegeleicht und robust sind. Blühende Pflanzen sind dagegen eher die Ausnahme, wie beispielsweise Anthurien und Spathiphyllum. Viele Blühpflanzen benötigen zur Anlage von Blüten besondere Bedingungen hinsichtlich Temperatur, Lichtintensität oder Tageslänge. Der Pflegeaufwand ist höher, weil abgefallene Blüten entfernt werden müssen. Die Auswahl von Grünpflanzen ist im Vergleich zu Blühpflanzen aus diesen Gründen viel größer. Allerdings hat sich auch hier im Verlauf der Zeit ein begrenztes Sortiment aus Gattungen und Arten herauskristallisiert, das besonders pflegeleicht ist, wenig von Problemschädlingen befallen wird und mit den häufig problematischen Lichtverhältnissen gut zurechtkommt.

(18.12.2015)
(09.10.2019)

 
 

Ähnliche Artikel: