Die letzten Hilfeschreie einer Pflanze - Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.
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Die letzten Hilfeschreie einer Pflanze

© Jochen Euler Untersuchungen der Humboldt-Unisversität - Berlin

Beispiele von Pflanzen, die allen Grund hatten zu schreien!

In den letzten Wochen wurden wir wieder einmal per Zufall mit Sendungen im Fernsehen konfrontiert, die uns sehr nachdenklich gemacht haben.

Gerade uns als Pflanzen-Liebhabern geht es besonders unter die Haut, wenn wir von hochdekorierten Naturwissenschaftlern hören müssen, dass nur das wahre Realität ist, was mit naturwissenschaftlichen Methoden hinterfragt und bewiesen werden kann.
Wie zwiespältig hört sich dieses Argument schon an, wenn man "naturwissenschaftlich" durch das persönliche Fürwort "ihre" ersetzt, (d.h., dass nur das zählt, was mit ihren Methoden hinterfragt und bewiesen werden kann)!

Vor gut hundert Jahren ist schon Albert Einstein zu der Einsicht gekommen,
dass wir ein Problem nicht in der gleichen Denkweise lösen können, mit der es erschaffen wurde.
Ebenso hat er angemerkt, dass sich das, was uns unser "gesunder Menschenverstand" sagt, oft schlicht als Vorurteil herausstellt, was uns im Laufe vieler Jahre sozialer Konditionierungen in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Es geht nicht darum, die Vernunft völlig abzuwerten, sondern die Beschränktheit des Vernunftdenkens einzusehen!

Als Hydrokultur-Liebhaber fällt mir dann immer wieder der Artikel Wenn Pflanzen schreien könnten! ein.
In diesem Beitrag wurde von der Humboldt - Universität Berlin vorgestellt, wie sehr Pflanzen schreien können, wenn es um ihr Leben geht! Dass man keine großen Anstrengungen machen muss, um die Schreie der Pflanzen selbst für unsere doch sehr "robusten" Ohren hörbar zu machen!

Hier nun die letzten Absätze aus dem Artikel "Wenn Pflanzen schreien könnten!"

Zwar lässt sich das Rauschen der Blätter vernehmen, doch dem Atmen der Spaltöffnungen zu lauschen ist unmöglich. Dazu sind sie zu klein, um hörbare Schallwellen zu erzeugen, und wenn man sie doch aufnehmen könnte, wäre das ein Durcheinander an Signalen, weil zu viele auf der Blattfläche sind und jede Stoma ihren eigenen Takt anschlagen würde.
Das würde Rauschen hervorbringen, aus dem sich schwer etwas deuten ließe.

Doch mit einem Trick ist es möglich, die momentanen Lebensäußerungen einzufangen und in den menschlichen Hörbereich umzusetzen.
Es müssen nur die vielen und unterschiedlichen Atmungsprozesse dahin gebracht werden, dass sie alle auf einmal aktiv sind.

"Diese Einleitung soll Sie anregen, den Artikel - Wenn Pflanzen schreien könnten! aufzurufen, um dieses Kapitel zu vertiefen." (J. Eu)

Noch beeindruckender ist es jedoch, die Höhen und Tiefen von diesem Lebenszyklus als Ton zu vernehmen.
Dieses Programm kann als *.zip File über Suspiri abgerufen werden.
Der Ton wird über den internen Computerlautsprecher wiedergegeben.
Das Programm -Suspiri- muss auf den PC gespeichert werden, um es öffnen, sehen und hören zu können!

"Die folgenden Bilder sind abfotografiert aus dem Programm -Suspiri- Seufzer!
Um mir einen Eindruck zu verschaffen, musste ich dieses Programm mehrmals hintereinander aufrufen. Nach einigen Hör- und Sehproben lief mir plötzlich ein Schauer über den Rücken, mir wurde schlagartig bewusst, wie arrogant wir Menschen mit der uns allumfassenden Natur umgehen!
Und dann noch darüber hinaus unsere lakonische Begründung und Erklärung dafür, was wir nicht hören, fühlen oder messen können, gibt es auch nicht!!!
Und hier nun der letzte Hilfeschrei einer Pflanze!

Prof. Dr. Meir Schwarz, Israel, hat vor Jahren auf einer Mitgliederversammlung (1996) nicht nur einmal gesagt: Wenn der liebe Gott uns nicht haben will, dann hat er viele Möglichkeiten, uns loszuwerden! Wir können uns überhaupt nicht sicher sein, ob im Endeffekt nicht die Natur uns, die angebliche Krone der Schöpfung, wegen unserer Arroganz, wegregelt!!!"



Die Lebens-Seufzer einer Pflanze

(28.12.2010)

Update: 2019-05-19 13:56:24