Sansevieria kirkii Baker ′Friends′

Echinocactus grusonii Hildm.

© Hydrotip

Goldkugelkaktus - Schwiegermutterstuhl
Benannt nach Hermann Gruson

Pflanzenbeschreibung


* Pflanzenfamilie:
Cactaceae - Kakteen


* Sortiment:
Echinocactus grusonii Hildm. ist der bekannteste der Kugelkakteen. Weitere Arten des Kugelkaktus sind Echinocactus ingens Zucc. ex Pfeiff., Echinocactus platyacanthus Link et Otto und Echinocactus horizonthalonius Lem.


* Herkunft:
Mexiko


* Gestalt:
Echinocactus grusonii Hildm. wachsen verhältnismäßig schnell und bilden an scharfen Rippen die bekannten goldgelben Stacheln. Bei älteren Exemplaren bildet sich ein wolliger Scheitel, woraus, aber kaum in unseren Breiten in der Wohnung, dafür aber im Gewächshaus Blüten in gelb kommen können.


* Ansprüche an den Standort:
Im Sommer sehr hell und sonnig. Temperatur tagsüber warm, nachts 16° - 20°, im Winter kühl 8° - 10°. Im Frühjahr beim Austreiben keine pralle Sonne.

* Bilder




Pflanzenpflege


* Pflege:
Echinocactus grusonii kann im Laufe der Zeit bei guter Pflege Ausmaße eines Sitzmöbels (siehe unten) erreichen. Trockene Zimmerluft ist ideal. Wie alle Kakteen in der Wachstumsperiode reichlich gießen, aber in der Ruhezeit trocken halten.


* Gießen und Düngen:
Während der Wachstumszeit, Frühjahr bis August, gleichmäßig feucht halten, aber keine Staunässe entstehen lassen. Auf durchlässiges Substrat und gute Drainage achten. Während dieser Zeit auch reichlich mit Kakteendünger düngen. Ab August Düngung verringern und dann einstellen. Im Frühjahr wieder langsam mit Düngen beginnen. Im Winter trocken halten, sonst Fäule.


* Pflanzenschutz:
Rote Spinne und Wollläuse möglich, wenn im Sommer zu wenig gegossen wird.


* Umsetzen:
Möglichst vermeiden, da die Wurzel sehr brüchig sind. Pflanzstoff muß sehr porös und locker sein.


* Vermehrung:
Aus Samen, aber schwierig, da beim Pikieren immer Wurzeln beschädigt werden. Sonst durch Ableger möglich.


* Anmerkungen:
Bösartige Zungen nennen den Echinocactus grusonii auch "Schwiegermuttersitz" oder "Schwiegermutterstuhl". Beliebte Schaustücke bei Ausstellungen, wenn die Exemplare eine stattliche Größe erreicht haben.
Dieser Kaktus, der kaum in einem Botanischen Garten fehlen darf, wurde nach Hermann Gruson benannt. Mehr erfahren Sie im Beitrag über die "Gruson Gewächshäuser" in Magdeburg.


* Washingtoner Artenschutzabkommen:
Der Echinocatus grusonii unterliegt dem Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES), und am Naturstandort dürfen weder Pflanzen noch Samen ohne behördliche Sondergenehmigung gesammelt werden.


* Hydrokultur:
Hydrokultur ist möglich, wenn die geforderten Standortbedingungen vorhanden sind. Einige Bilder oben zeigen Exemplare in Hydrokultur.
Sehr wichtig ist niedrigster Nährlösungsstand. Passt aber wegen der Kulturbedingungen selten zu den anderen, meist im Wohnbereich gepflegten, Zimmerpflanzen. (HM)

(04.07.2010)
Update: 25.10.2010 00:00:00