Pflanzenernährung
Blähton-Hydrokulturkorn

Basisdünger – System

© Dr. Heinz-Dieter Molitor
29.12.2006
Schwerpunktthema: Hydrokultur richtig düngen

Zur Düngung von Hydrokulturen werden überwiegend Flüssigdünger oder Ionenaustauscherdünger eingesetzt. Mit diesen Düngemitteln ist allerdings eine Berücksichtigung der jeweiligen Gießwasserqualität kaum möglich. Eine Alternative stellt das sogenannte "Basisdünger-System" dar, bei dem die N-Komponente getrennt von den übrigen Nährstoffen verabreicht wird. Was zunächst kompliziert erscheint ist relativ einfach und bei näherer Betrachtung überzeugend. Wesentlicher Vorteil ist, dass sich die Ernährung besser an unterschiedliche Wasserqualitäten anpassen lässt. Eine noch weiter gehende Optimierung ließe sich durch Einsatz von Einzelsalzen erreichen, wie er in Großbetrieben des praktischen Gartenbau praktiziert wird.

Flüssigdünger im Test

Flüssigdünger für Endverbraucher - Halten sie was sie versprechen?

© Dr. Heinz-Dieter Molitor
29.09.2006
Hydrokultur: Schwerpunktthema
Flüssigdünger sind wegen der leichten Dosierung beliebt. Das Angebot an verschiedenen Produkten unterschiedlicher Hersteller ist fast unüberschaubar. Der Verbraucher ist kaum in der Lage, Eignung und Qualität aufgrund der jeweiligen Angaben auf der Packung zu beurteilen. Die Folgen werden erst später sichtbar, wenn die Pflanzen nicht wachsen wollen und kümmern.
Für die vorliegende Untersuchung wurden deshalb im Frühjahr 2000 insgesamt 61 Produkte in typischen Einkaufsstätten des Rhein- Main-Gebietes eingekauft. Trotz der Vielzahl der geprüften Produkte, kann nicht von einer vollständigen Erfassung aller auf dem Markt angebotenen Flüssigdünger ausgegangen werden. Die Untersuchung gibt dennoch einen guten Einblick in den Flüssigdüngermarkt und deckt grundsätzl iche Schwachstellen auf.
Chlorosen und Nekrosen

Flüssigdünger richtig dosiert - wirklich?

© Dr. Heinz-Dieter Molitor
29.03.2016
In der Raumbegrünung werden aus verschiedenen Gründen meist Flüssigdünger zur Ernährung der Pflanzen eingesetzt.

Flüssigdünger sind einfach in der Handhabung und vergleichsweise preiswert. Voraussetzung für deren Einsatz ist ein ausreichender Gehalt des Gießwassers an Calcium und Magnesium, denn Flüssigdünger können aus technischen Gründen beide Makronährstoffe nicht in nennenswerten Mengen enthalten.

Citrus calamondi

Flüssigdünger zur Ernährung von Citrus in Kübeln

© Dr. Heinz-Dieter Molitor
28.10.2007

Für den Endverbraucher werden eine Reihe von flüssigen Spezialdüngern für die Düngung von Citrus im Handel angeboten. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es einen Überblick über die angebotenen Produkte und deren Zusammensetzung zu erlangen.
Zusätzlich wurden die jeweiligen Anwendungskonzentrationen gemessen und das Nährstoffangebot pro Woche der verschiedenen Produkte errechnet.

Versuchsstand "Grüne Wand"

Grüne Wände - Teil 2

© Dr. Heinz-Dieter Molitor
20.04.2013
Erste Versuchsergebnisse zur Pflanzenernährung

Die Ernährung von Pflanzen in einer vertikalen Begrünung unterscheidet sich zunächst nicht wesentlich von der in horizontalen Begrünungssystemen. Bisher bei “Grünen Wänden“ aufgetretene Probleme in der Praxis sind folglich auch auf die klassischen Fehler in der Raumbegrünung zurückzuführen!

Adernverbräunung an Ficus benjamina

Kalziumversorgung von “Hydrokulturen”

© Dr. Heinz-Dieter Molitor
18.11.2006
- ein häufig unterschätztes Problem -
An Kalziummangel wird, wenn überhaupt, meist erst zuletzt gedacht, wenn Probleme mit der Ernährung von “Hydropflanzen” bestehen. Dabei ist diese Gefahr gerade bei der “Hydrokultur” aus verschiedenen Gründen besonders groß und verdient deshalb mehr Beachtung. Erfahrungsgemäß werden Pflanzenschäden durch Ca- Mangel in den meisten Fällen als solche nicht erkannt und fälschlich anderen Ursachen zugeordnet.
DGHK Literaturverzeichnis

Kubatsch, A.; Grüneberg, H.; Schulze, K. (2005): Innenraumbegrünung: Was brauchen Bromelien?

16.01.2006
Deutscher Gartenbau 59(40), 14-15
Kurzfassung: Es werden verschiedene Bromelienarten für den Einsatz in der Innenraumbegrünung vorgeschlagen und deren Ansprüche an Temperatur, Luftfeuchte und Ernährung dargestellt.
Lewatit HD 50

Langzeitdünger

21.03.2018
Wie verfahre ich mit den winzig kleinen HD50-Kügelchen, die im Wasser im Übertopf sind?

Grundsätzlich muss der Ionenaustauscherdünger in die Anstauzone des Gefäßes eingebracht werden, damit er seine Wirkung entfalten kann. Bei einem Tischgefäß kann man dazu die Pflanze mit dem Kulturtopf herausnehmen und den Dünger zugeben. Er lässt sich so problemlos auch wieder entfernen. Bei eingewachsenen Pflanzen in Bodengefäßen funktioniert das so leider nicht. In diesem Fall erfolgt die Applikation des Langzeitdüngers am zweckmäßigsten über ein separat eingebautes Düngerohr. Das Düngemittel wird in diesem Fall über einen Vliesbeutel eingebracht und kann so leicht wieder ausgetauscht werden.

Lewatit HD 50

Lewatit HD 50
Der neue Langzeitdünger

29.12.2006
Schwerpunktthema: Hydrokultur richtig düngen
Lewatit HD 50 ist ein NPK-Dünger auf Ionenaustauscherbasis mit Langzeitwirkung, speziell geeignet für die Dauer-Nährstoffversorgung erdeloser Zierpflanzen (Hydrokultur).

Lewatit HD 50 entspricht der Düngemittelverordnung 2002.