Ihrer Pflanze das richtige Licht geben - Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.
Blühende Eucharris

Ihrer Pflanze das richtige Licht geben

© Dieter Jansen .... damit Sie lange Freude haben

Pflanze und Licht
Das Pflanzenwachstum wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, die sich gegenseitig beeinflussen; so z.B. Temperatur und Licht. Bodenzusammensetzung und Nährstoffe, Boden- und Luftfeuchte.

Von Oktober bis März ist jedoch das Licht für die meisten Pflanzen der bestimmende Wachstumsfaktor.
Sind keine hellen, kühlen Standflächen vorhanden auf denen robuste und weniger wärmebedürftige Pflanzen überwintern können, so kann nur mit Hilfe von künstlichen Lichtquellen der jahreszeitliche Mangel an natürlichem Sonnenlicht ausgeglichen werden.

Was ist Licht ?
Licht ist der dem menschlichen Auge sichtbare Teil der elektromagnetischen Strahlung.
Mit Hilfe des Lichtes können die Pflanzen die für sie lebensnotwendige Photosynthese durchführen und aufrechterhalten (Kohlensäureassimilation).
Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die Beleuchtungsstärke (Menge Lux je m² Pflanzenoberfläche (!), auch Lichtintensität genannt. Ein wichtiges Produkt aus der Kohlensäureassimilation ist der für uns wichtige Sauerstoff.
Die Photosynthese wird hauptsächlich vom violettblauen und orange-roten Spektrum des Lichtes beeinflusst, worauf bei der Wahl der Lichtquellen (Lampen = künstliche Lichtquelle z. B. Glüh-, Leuchtstofflampe, im eigtl. Sinn die Vorrichtung zur Lichterzeugung,
© Meyers Lexikonverlag, zu achten ist, wenn das natürliche Licht nicht ausreichend hell ist.

Weitere Wirkungen des Lichtes sind:
Der formative Lichteinfluss (Erscheinungsbild der Pflanze), wird hauptsächlich durch den Blau- bzw. Rotanteil des Lichtes bewirkt; d.h. mehr Blauanteil = kürzere, gedrungenere Pflanzen, mehr Rotanteil = Längenwachstum, beschleunigt bis zum Vergeilen hin; durch Dunkelrot-Anteil der nahen Infrarot-Strahlung (NIR). Aus diesem Grund muss die richtige Lampenart gewählt werden (siehe Lampenarten), sonst wachsen sie in eine untypische Erscheinungsform.

Der photoperiodische Lichteinfluss (Blühbeeinflussung),
wobei darunter die Abhängigkeit des Pflanzenwachstums und der verschiedenen Entwicklungsvorgänge von dem Verhältnis Tag - Nacht bzw. Hell - Dunkel verstanden wird.

Wir unterscheiden Kurztagspflanzen. deren Blütenbildung bei Lichtperioden bis zu 12 Stunden je Tag gefördert wird (z.B. der Weihnachtsstern), Langtagspflanzen, deren Blütenbildung bei Lichtperioden von über 12 Stunden je Tag gefördert wird (z.B. Kakteen, Sukkulente) sowie tagneutrale Pflanzen, deren Blütenbildung nicht von der Dauer der Lichtperiode maßgeblich beeinflusst wird, sondern durch klimatische Faktoren (z.B. tropische Pflanzen), Temperatur und Bodenfeuchte.

Um über die Dauer des künstlichen Zusatzlichtes eine Aussage treffen zu können, muss der/die Pflanzenliebhaber/in wissen, zu welcher Gruppe seine Pflanzen gehören, wobei es allerdings auch noch Varianten gibt. So sollte eine starke Zusatzbelichtung (assimilatorisches Licht), die bis zum April dauern kann (jahresabhängig), bei Kurztagspflanzen maximal 12 Stunden pro Tag z.B. Weihnachtsstern und bei Langtagspflanzen 14 bis 16 Stunden betragen, z.B. für Sukkulenten und Kakteen. Bringt das Sonnenlicht selbst die erforderliche Lichtmenge über die vollen 12 bis 16 Stunden, je nach Reaktionstyp, so kann die Zusatzbelichtung ausgeschaltet werden.

Um aber klarzustellen, dass erhebliche Unterschiede der Lichtintensität im Freiland vor dem Fenster und im Inneren bestehen, noch einige Zahlen: Hinter dem Fenster / Glas kommt im Winter noch ca. 50 % Freilandbestrahlung an, 50 cm tief im Raum sind es nur noch 30 %, bei 100 cm 19 % und bei einem Abstand von 200 cm vom Fenster werden nur noch 10 % gemessen. Jeder kann mit Hilfe eines Lichtmessers (Lux-Meter) oder auch durch den Belichtungsmesser einer Kamera messen wie viel Licht am zukünftigen Pflanzenstandort tatsächlich vorhanden ist. Brauchbare Lux-Meter kosten 90 bis 256 Euro. Um 200 Euro kosten auch spezielle PAR Strahlungsmessgeräte, die ebenfalls zur Ermittlung der Helligkeit verwendet werden können. Natürlicherweise sind die Lichtverhältnisse in Kleingewächshäusern und speziellen Blumenfenstern und Orangerien erheblich besser, aber auch hier ist im Winter das Licht oftmals im Minimum, wenn auch im Außenbereich nur unter 1.000 Lx gemessen werden!

Wann wird nun das zusätzliche Licht gegeben?

1. Entweder während der vollen Stundenzahl (12 bis 16 Stunden, je nach Reaktionstyp, während des Tages oder wo es stört, auch während der Nacht).

2. Oder vor Beginn des für die Assimilation ausreichenden natürlichen Tageslichtes oder im Anschluss daran. Beginn im September mit 1 - 2 Stunden, ansteigend bis Dezember/Januar auf 5 - 6 Stunden und Beendigung mit 1 - 2 Stunden im April.

Ein Einschalten und Ausschalten der Lampen kann einfachheitshalber von einer Schaltuhr übernommen werden, die es schon ab 10 Euro im Fachhandel gibt. Wobei eine halbmonatige Korrektur der Einschaltzeit erfolgen muss. Es gibt aber auch Schaltuhren mit Synchronmotor, welche die Schaltzeiten der Jahreszeit entsprechend verändern. Für wertvolle Kulturen in den Kleingewächshäusern ist unter Umständen der Einsatz eines Dämmerungsschalters interessant, wobei mittels einer Fotozelle automatisch das Licht ein- oder ausgeschaltet wird (bei Unter- oder Überschreiten eines eingestellten Lux-Wertes am Gerät). Dieses System kostet allerdings etwa 400 Euro.

In einer gesonderten Aufstellung sind die bekanntesten Zimmerpflanzen mit dem entsprechenden Lichtbedarf genannt. Wichtig ist vor allem der Hinweis, dass bei Gefäßbepflanzungen auch die Unterbepflanzung eine ihrem Bedarf entsprechende Lichtmenge erhält, was zum Teil erhebliche Probleme aufwirft (Beschattung).

Bei sehr lichtbedürftigen Pflanzen. z.B. Palmen und Pflanzen aus dem Mittelmeerraum, muss dann evtl. noch seitlich belichtet werden. Wenn möglich sollten Kübelpflanzen 2 bis 3 mal im Jahr zum Licht gedreht werden.

Beurteilungskriterien für Pflanzenwachstumslampen

1. Lichtausbeute:
Die normale Raumbeleuchtung reicht in der Regel im Winter zur Pflanzenbelichtung nicht aus, nur bei niedrigen Raumdecken oder abgependelten Leuchten.
Wie viel Licht eine Lampe abgibt, wird mit Lumen pro Watt (lm/W) bezeichnet.
Die Tabelle zeigt die energetischen Nachteile der Glühlampen gegen andere Lichtquellen auf.

2. Strahlungsausbeute
Aussage, wie viel Strahlung von einer Lampe ausgeht, gemessen in Milliwatt pro Watt (mW/W).

3. Nutzbrenndauer
Aussage, wie viel Stunden eine Lampe nutzbringend (ausreichend hell) Licht abgibt, gemessen in Stunden (Tabelle).

4. Lichtfarbe
Aussage, mit welcher Farbe eine Lichtquelle das sichtbare Licht abgibt; z.B. Warmton, Warmweiß. Weiß, Neutralweiß, Tageslicht, besonders zu beachten bei Leuchtstofflampen (Tabelle).

Lampenarten


Glühlampen sind Temperaturstrahler und geben den überwiegenden Teil der aufgenommenen Energie in Form von Wärme ab. Sie sind für eine Zusatzbelichtung der ungeeigneteste Lampentyp überhaupt. Das Lichtspektrum ist überwiegend im orange-roten Bereich angesiedelt, so dass es trotz intensiver Belichtung mit Glühlampenlicht zum Vergeilen der Pflanzen kommen kann. da der blau-violette Anteil des Spektrums völlig fehlt. Daran ändern auch Reflektor-Glühlampen, Deko- und Halogenstrahler kaum etwas.
Es muss eindringlich davor gewarnt werden, sogenannte Pflanzenleuchten mit Glühlampen im Winter zur Zusatzbelichtung einzusetzen, denn die gefärbten Glaskolben ändern nicht deren mangelhafte Eigenschaften zur Pflanzenbelichtung.

Mit Halogenstrahlern lassen sich allerdings effektvoll Einzelpflanzen aus dem Gefäß herausleuchten. Bei Lampen um 50 Watt Leistungsaufnahme ist oftmals eine optimale Beleuchtungsstärke gegeben. Glühlampen haben zwar die niedrigsten Anschaffungskosten aller Lampentypen, sind energetisch jedoch die unwirtschaftlichsten künstlichen Lichtquellen. Übrigens man bezeichnet die "Glühbirne" als Lampe und den Lampenträger als Leuchte.
Es wird empfohlen eine Lampe nur in die dazu vom VDE, TÜV. GS zugelassene und geprüfte Leuchte einzuschrauben. Das CE-Zeichen stellt nur eine europäische Konfirmitäts-Kennzeichnung dar. ist kein Qualitätszeichen!

Leuchtstofflampen (Niederdruck-Entladungslampen) Im Volksmund werden sie als Leuchtstoff- bzw. Neonröhren bezeichnet. Der Lichttechniker nennt sie Niederdruck -Gasentladungslampen. Unter der Bezeichnung . "Drei-Banden-Leuchtstoff-Lampen" bietet die Lampenindustrie ein hervorragendes Leuchtmittel mit sehr guten Lichtfarben an, die eine hervorragende Lichtausbeute von bis zu 95 Lumen je Watt Leistungsaufnahme
besitzen.

Durch die Verringerung des Lampendurchmessers von 39 mm (T13) auf 26 mm (T8) ist allein eine ca. 10%tige Energieeinsparung zu verzeichnen. Dieser Lampentyp ist bestens zur Flächenbelichtung geeignet und in der Tabelle mit den im Wohnbereich empfohlenen Lichtfarben aufgelistet. Gegenüber den 5- und 7-Banden- Leuchtstofflampen besitzen sie eine um 30 % höhere Lichtausbeute. T5-Lampen mit 16 mm Durchmesser sind ebenfalls sinnvoll, jedoch teurer in der Anschaffung.

Empfehlenswert sind Komplett-Sets (Lampe + Leuchte, inklusive Stecker und Zuleitung) zu günstigen Preisen, welche teilweise auch in Anbauwänden eingebaut werden dürfen (Möbelzeichen MM). Die Kosten der Lampen allein, die sich aufgrund des verringerten Durchmessers in fast jede vorhandene Leuchte eindrehen lassen (der Abstand der Stifte ist geblieben außer bei TS-Lampen; neue Leuchten sind notwendig), liegen bei ca. 10 bis 20 Euro, die Komplett-Sets bei ca. 50 bis 150 Euro für Langfeldlampen.

Designer-Leuchten auch darüber. Einige Kompakt-Leuchtstofflampen besitzen Glühlampen-Schraubsockel (E 14. E 27), so dass dieser Lampentyp in fast jede Leuchte eingeschraubt werden kann. Andere Kompaktlampen benötigen für den Stecksockel einen in der Leuchte integrierten Adapter mit geeignetem Betriebsmittel (Starter, Kondensator, Vorschaltgerät).

Die Industrie gibt an, dass eine Kompakt-Leuchtstofflampe mit 20 Watt Leistung die gleiche Helligkeit leistet wie eine Allgebrauchs-Glühlampe von 100 Watt, allerdings mit einem wesentlich besseren Spektrum für die Photosynthese und einer Nutzbrenndauer von 8.000 bis 12.000 Stunden. In einer entsprechend guten Reflektorleuchte lässt sich damit ein kleines Rundgefäß optimal ausleuchten.

Leuchtstofflampen haben bei den in der Lampentabelle empfohlenen Lichtfarben ein für Pflanzen optimales Spektrum, aber auch für Aquarien und Terrarien einen ausreichenden orange-roten und blau-violetten Strahlenanteil.

Die 3-Banden-Lampen haben zudem ein Optimum im für den Menschen wichtigen Grünbereich. Durch ästhetische Blenden, gute Reflektoren in den Leuchten.
Rollos etc. kann eine blendfreie Aufhängung ermöglicht werden. Wichtig jedoch ist ein tief- oder tiefbreitstrahlender Reflektor. Die Aufhängungshöhe sollte minimal 50 bis 80 cm über Blattoberfläche sein; bei Kakteen und Sukkulenten bis auf 20 cm über Pflanzenspitzen, wodurch sich für die " lichthungrigen" Pflanzenarten die Lichtausbeute verbessert. Leuchtstofflampen ziehen Staub an; dieser muss von Zeit zu Zeit entfernt werden.
Zum Einsatz kommen die "Neue Generation-Typen" mit den Lichtfarben 830 (warmweiß) und 840 (neutralweiß), beide Farbwiedergabe Stufe 1 oder die neuen Kompakt-Lampen der Eco- oder Profi-Line.

Lampen mit einem "R" hinter der Lichtfarben-Kennzahl besitzen eine in der Lampe aufgebrachte Reflexschicht, die ca. 30 % mehr Licht nach unten abstrahlt.

Hochdruckdampf-Entladungslampen

Quecksilberdampf-Hochdrucklampen
Dieser Lampentyp mit Leistungsbereichen zwischen 50 und 250 Watt wird aufgrund immer besserer und formschöner Leuchten auch im Wohn- und Bürobereich sowie über Aquarien und Terrarien eingesetzt. Sie sitzen so tief in den Leuchten mit Spezial-Reflektoren. dass das hervorragend geeignete assimilatorische Licht blendfrei ausgestrahlt wird.

Sollte die Wohnraumatmosphäre jedoch nachteilig beeinflusst werden (bei sehr großen Pflanzen), so kann, wie im Vorspann beschrieben, eine Belichtung während der Nacht erfolgen. Die Lampen (Tabelle) bringen eine punktuelle Ausleuchtung mit dem optimalen blau-violetten Spektrum und geringem Rotlichtanteil.
Sie sollten abhängig von der Leistungsaufnahme und Pflanzenart 50 cm bis 150 cm über der Blattoberfläche aufgehängt (Pendelleuchten) oder an der Wand installiert werden (Wand- und Deckenleuchten, Anbau- oder Einbauleuchten).

Der Wirkungsgrad ist etwa viermal höher als der von Glühlampen bei einer wesentlich besseren Zusammensetzung des Spektrums für die Pflanze. Besonders positiv ist der hohe Anteil des Strahlungsanteiles und die UV-Strahlung zu bewerten. Quecksilber-Hochdrucklampen müssen mit einem Vorschaltgerät betrieben werden, welches entweder im Leuchtendom oder extern installiert wird.

Nach ca. 3 Minuten ist die volle Lichtleistung erreicht; ein Wiederzünden ist erst nach Abkühlen der Lampe möglich. Durch Seilzugkonstruktionen können die Leuchten in der Höhe variabel abgependelt werden. Da für diesen Lampentyp spezielle Leuchten notwendig sind bietet die Industrie Komplett-Sets an, die ca. 80 Euro bis 200 Euro je nach Design und Material der Leuchte kosten. Angestrebt wird Licht mit warmweißer Farbe (z.B. HQL-Super de Luxe. HPL Comfort). Die Sets haben meist einen steckerfertigen Anschluss oder können mit entsprechendem Adapter auch in Stromschienen eingeklinkt werden.

Quecksilber-Hochdrucklampen mit einer Leistungsaufnahme über 125 Watt können in sehr großen Blumenfenstern, Orangerien und Hobby- Gewächshäusern eingesetzt werden, da hier bei größerem Abstand auch größere Flächen ausgeleuchtet werden können. Die Leuchten müssen u.U. für feuchte und nasse Räume zugelassen sein (VDE 0100) z.B. in Klein-Gewächshäusern. Metallhalogendampf-Hochdrucklampen stellen eine Weiterentwicklung der Quecksilber-Hochdrucklampen dar.
Einsatz finden diese Lampen in entsprechenden Leuchten im Hobby-Gewächshaus sowie in großen "echten" Blumenfenstern und Wintergärten.

Auch hier ist zur raten. Lampe und Leuchte steckerfertig im Komplett-Set zu erwerben, wobei mit Preisen ab 200 Euro aufwärts zu rechnen ist. Dabei kommen u.a. Kompaktlampen mit einer Leistung von 35 - 250 Watt zum Einsatz (Tabelle). Im Wohn- und Bürobereich wird die warmweiße Lichtfarbe (WDL) bevorzugt. Das Vorschalt- und Zündgerät wird extern platziert oder ist in der Leuchte integriert. Aufgrund der Leistungsstärke sind diese Lampen auch für höhere Aufhängung bzw. größere Entfernungen geeignet.



Für Wintergärten, größere Räume und höhere Raumdecken mit überwiegend grünen Pflanzen eignet sich auch die Lichtfarbe NDL Neutralweiß de Luxe. beide Lichtfarben mit der Farbwiedergabe Stufe 1 = sehr gut. Natriumdampf-Hochdrucklampen Es kommen nur die Spezial- Lampen mit der Farbwiedergabe Stufe 1 B / 2A, die auch für Display- und Akzentbeleuchtung geeignet sind, zur assimilatorischen Belichtung in der Innenraumbegrünung zum Einsatz (Tabelle).
Diese verbesserten, teilweise mit Xenon und Halogeniden gefüllten Na-Hochdrucklampen sind auch gut zur Belichtung in Wohn-, Büro- und Ausstellungsräumen, Foyers und Galerien geeignet, wenn auch natürliches Licht über Fenster und Dachoberlichter einstrahlen kann. Sie werden in offenen Leuchten betrieben und besitzen keine UV-Strahlung.
Zum Betrieb der Lampen (35 W - 100 W) sind Vorschalt- und Zündgerät notwendig.
Elektronische Betriebsmittel bieten weitere Vorteile (Energieeinsparung. Lichtfarbenstabilität usw.). Es ist mit Kosten in Höhe von 200 Euro bis 450 Euro zu rechnen, je nach Ausführung, Designer-Leuchten auch teurer.

Da seit September 2009 der Ausstieg aus der Glühlampen-Technologie gesetzlich beschlossen wurde, werden mittlerweile mehr und mehr Lampen speziell für Pflanzen in LED Technik angeboten. Mithilfe von LED Streifen lassen sich mittlerweile sehr kostengünstig (da sehr geringer Stromverbrauch) auch Beleuchtungskonzepte mit LED realisieren. Eine Kombination aus roten und blauen LED im Verhältnis 2:3 in Verbindung mit weißen Leuchtdioden sorgt zum Einen für das notwendige violettblaue und orange-rote Spektrum und das weiße Licht für das Menschliche Auge die benötigte Helligkeit um die Pflanze in ihrer vollen Pracht betrachten zu können.

Tabellen:
Lampenarten zur assimilatorischen Pflanzenbelichtung in:
Innenraumbegrünung, Galerien, Wintergärten u.a. und einige
Lux-Zahlen

(Dipl. Ing. Dieter Jansen, Spezialberater Technik im Gartenbau, Kassel)


(23.11.2007)

Update: 2017-01-12 16:46:12