Wohn(t)räume im Grünen - Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.
Rosmarinus officinalis L.

Wohn(t)räume im Grünen

© Jochen Euler

Hydrokulturschau im Park der Gärten - Bad Zwischenahn

Fantasievolle Namen locken uns heute in alle Richtungen, zu den unglaublichsten Orten und den kreativsten Abenteuern;
mit diesen Vorurteilen und gedrängt durch die sich ständig ändernde
Großwetterlage, man konnte ja in diesem Sommer nur sehr kreativ Urlaub oder Reisen planen, haben wir uns kurzfristig entschlossen, von einem Tag auf den anderen, nach Bad Zwischenahn in den - Park der Gärten - zu fahren, um uns noch, kurz vor Tores Schluss, die Hydrokultur - Sonderausstellung anzusehen: Wohn(t)räume im Grünen.

Unser Förderndes Mitglied, Horst Neumann aus Oldenburg, hatte die Möglichkeit geboten bekommen, vier Wochen eine Hydrokulturschau in diesem Park zu gestalten, der 2004 zum schönsten Park Deutschlands gewählt wurde.

Wir hatten uns Zeit mitgenommen, denn wir wollten in aller Ruhe, so wie wir vor Jahren das Ammerland kennen gelernt hatten, uns durch die Schönheiten dieser Region anregen und begeistern lassen.
Und wir sind nicht enttäuscht worden, alle unsere Erwartungen wurden voll bestätigt;

Nun, der Sonntag war vom Veranstalter als Familiensonntag geplant, überall waren Kinder unterwegs, die nach irgendwelchen wichtigen Geheimnissen suchten und buddelten, um dann auch noch zusätzlich vor dem nächsten Regenschauer flüchten zu müssen.

Aber ein Park und zusätzlich eine botanische, gärtnerische Sonderschau, erfüllen nur dann ihre Aufgaben, wenn sie solchen Bedingungen standhalten;
und genau das haben wir erlebt, die Wohn(t)räume im Grünen waren erfüllt von quirlendem Leben, und sie kamen genau dadurch zu ihrem schönsten Glanz.

Die Wohn(t)räume waren so geplant und realisiert, als ob sie förmlich auf diese Inszenierung gewartet hätten.
Hydrokultur (vom altgriechischen Wort hydor "Wasser",) und das Wasser bildeten den Mittelpunkt der Ausstellung und hätten so nicht besser gestaltet werden können.
Um ein Wasserbecken herum, vielleicht 8 x 16 m, mit Wasserspielen, Springbrunnen und Skulpturen, waren die Hydrokulturobjekte angeordnet;
auf große Solitärarrangements wurde unser Blick als erstes gelenkt, als wir die Halle betraten.
Dieses Becken konnte man auf einem breiten Wandelgang umrunden, um die Arrangements auch von allen Seiten bestaunen zu können.

Abgeschlossen wurde, sozusagen als Hallen-Begrenzung, die Sonderschau dann durch einen Sockel, von ca. 2,5 bis 3 m, auf dem die kleineren Gefäße präsentiert wurden.
Alle Objekte waren hervorragend gepflegt, obwohl wir erst am vorletzten Tag die Ausstellung besucht haben, hatten wir den Eindruck, als ob sie am Vortage aufgebaut worden wäre.
Einen bescheidenen Eindruck versuchen wir mit den Fotos der Galerie
Wohn(t)räume zu vermitteln.
Wir waren begeistert, herzlichen Dank!

Aber nicht nur durch die Schau angeregt, sondern langfristig geplant, war der anschließende Besuch bei unserem Fördernden Mitglied, dem Ausrichter der Hydrokultur Sonderausstellung - Wohnträume im Grünen - Horst Neumann.

Update: 19.01.2013 16:57:40