Anwendung von Langzeitdüngern - Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.

Anwendung von Langzeitdüngern

Der Nährstoffaustausch erfolgt bei den Ionenaustauschdüngern LEWATIT HD 50 und TEWALIN nur im wässrigen Milieu. Deshalb wird es direkt in den Wasservorrat gegeben.
Bei Gefäßen ohne Düngerohr wird die Pflanze mit Kulturtopf entnommen und die erforderliche Menge direkt auf den Gefäßboden gegeben. Nach 3 Monaten wird der alte Langzeitdünger entsorgt und die neue Menge wieder zugegeben.
Sinnvollerweise wird wo mög lich ein Düngerohr mit Vliesbeutel eingebaut. Dieses gibt es in verschiedenen Größen und Höhen. Das Düngerohr garantiert einen optimalen Nährstoffaustausch in der wasserführenden Zone. Nach 3 Monaten wird der Langzeitdünger und der Vliesbeutel des Düngerohres ausgewechselt. Alterantiv gibt es einen Service-Point, der mit Langzeitdünger- Portionsbeuteln gefüllt wird. Auch hier erfolgt der Austausch durch ein Vliesmaterial. Die Säckchen können nach 3 Monaten komplett entsorgt werden.
Nach Möglichkeit sollte über das Düngerohr gegossen werden, damit eine gleichmäßige Nährstoffverteilung
mögerfolgt. Das Düngerohr ermöglicht weiterhin die Kontrolle von
- Wasserstand
- Wassertemperatur
- Leitfähigkeit
- PH-Wert und Nitratgehalt (Teststäbchen)
Außerdem erleichtert es den Einsatz von systemischen Pflanzenschutzmitteln (das sind Wirkstoffe, die über die Wurzeln aufgenommen werden.)
Nur im Ausnahmefall kann der Langzeitdünger lose über den Blähton gestreut und mit dem Gießwasser eingespült
werden. (SH)
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