Gemüsepflanzen in Hydrokultur

Gemüsepflanzen in Hydrokultur

© DGHK
07.03.2021


Grundsätzlich gibt es bei der erdelosen Kultur keine nennenswerten Unterschiede in der Ernährung zwischen Zier- und Gemüsepflanzen. Sie können sich über die Grundlagen der Ernährung auf unserer Hompage www.dghk.net unter "Hydrokultur Basiswissen" informieren. Insbesondere verweise ich auf die Anforderung, die Ernährung auf die jeweilige Gießwasserqualität abzustimmen und besonders auf eine ausreichende Versorgung mit Calzium zu achten. Bei den infrage kommenden mineralischen Düngemitteln können Sie sicher sein, dass sie keine relevanten Mengen an Schadstoffen, wie beispielswese Cadmium, Arsen oder andere enthalten, da sie dem Düngemittelgesetz unterliegen. Auch von Seiten des Substrates sind solche Einträge nicht zu erwarten. Das ist ja gerade einer von mehreren  Vorteilen der erdelosen Verfahren im Vergleich zur Kultur im Boden. Darüber hinaus bieten substratfreie hydroponische Verfahren die Möglichkeit unerwünschte Inhaltsstoffe in Gemüse deutlich zu vermindern. So lässt sich der Nitratgehalt von Blattsalaten gezielt durch Wechsel der Nährlösung etwa 8-10 Tage vor der Ernte deutlich vermindern. Dabei wird auf eine N-freie Nährlösung umgestellt.  Dies ist eine gute Möglichkeit besonders in der lichtarmen Jahreszeit, in der die Nitratreduktase-Aktivität grundsätzlich niedriger ist. Bei der Kultur von Tomaten in erdeloser Kultur ist bekannt, dass sich durch eine gewisse Zugabe von Natriumchlorid der Geschmack der Früchte verbessern lässt. 

Günter Eggers hat den Schwerpunkt seiner Hydrokultur-Aktivitäten genau diesem Thema gewidmet.
Viele seiner Erfolge sind in der Foto-Sammlung Günter Eggers dokumentiert!

(07.03.2021)
(17.05.2021)

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