Dracaena Salisb.

Wassersteighöhe im Substrat

© Jochen Euler

Kann diese Naturgröße errechnet werden?

Die physikalische Gesetzmäßigkeit für die Wassersteighöhe ist die Kapillarität.
Es gibt auch eine Formel => Kapillargleichung in der die Oberflächenspannung, der Kontaktwinkel, die dichte der Flüssgkeit, die Erdbescheleunigung und der Radius des Röhrchens mit einander verknüpft werden.
(Im Internet können sich interessierte Leser die Gleichung einmal anschauen!)

Nur für die konkrete Anwendung inder Praxis ist diese Formel ungeeignet.
Auch wenn in der Hydrokultur schwerpunktmäßig Blähton als substrat eingesetzt wird, ist

diese Substrat ja nie "klinisch" rein;
Denkt man nur alleine an den Abrieb, der selbst nach dem Auswaschen immer noch vorhanden ist, wird man nie eine Situation in der Praxis vorfinden, die den Anspüchen so einer Gleinung geercht wird.

Darum verfährt man in der Praxis methodisch:

  • Durchsichtiger Kunststoffzylinder (z.B. Acrylglas); 9 cm Durchmesser; 20 cm; unten verschlossen mit einer Gaze
  • Konstanter Anstau auf eine definierte Höhe (z. B. 1 cm); geht sehr gut mit dem "Blaicher Hydrotank"
  • visuelle Ermittlung der Befeuchtungszone nach genau 24 Stunden

 

(14.06.2018)

 

Update: 14.06.2018 17:19:20