Dracaena Salisb.

Ein treuer Freund der “Hydrokultur“ hat uns im Alter von 77 Jahren, am 26. November 2017, verlassen.

Die DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HYDRUKULTUR möchte mit diesem Nachruf ein aufrichtiges, wenn auch verspätetes, Beileid aussprechen.

Paul Badda erkannte Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre die enormen Vorteile der “Hydrokultur“ für die Raumbegrünung und richtete seine Firma daraufhin aus. Um immer auf dem laufenden Stand der Technik und des Wissens über die erdelose Kultur zu sein, entschloss er sich dem “Fachverband Hydrokultur“ im ZVG, beizutreten, da es im Elsass, zu dieser Zeit, keine entsprechende fachliche Organisation gab. Durch seine Einkäufe bei den deutschen “Hydrokulturproduzenten“ und seine regelmäßigen Teilnahmen am “Weihenstephaner Hydrokultur - Seminar“, wurde er auf die DGHK aufmerksam und trat auch dieser im Jahre 2008 bei. Nach vielen Jahren der erfolgreichen, mobilen und auch stationären Raumbegrünung, widmete sich Paul Badda, der immer aktueller werdenden, Vertikal - Begrünung.

Sein Arbeitsgebiet war der Großraum Straßburg, welchen er uns stolz, in der von ihm organisierten Mitgliederversammlung im Jahr 2014, zeigte.

Paul Badda war nicht nur ein exzellenter Fachmann der Raumbegrünung, sondern konnte auch Versammlungen und Seminare mit Anekdoten aus allen Lebenslagen auflockern und so unvergesslich machen.

Wir verneigen uns vor Paul Badda und wünschen seiner Familie, dass die, von ihm erfolgreich aufgebaute Firma DECOTROPIC, in seinem Sinne weitergeführt werden kann. Wir, das Präsidium der DGHK, bedanken uns bei Wilfried Teufel für den Nachruf auf Paul Badda. Er kannte und schätzte ihn länger als wir alle und es war ihm ein großes Anliegen, seinen ehemaligen “Hydrokulturfreund“ und langjährigen Geschäftspartner auf diese Weise zu ehren. Auch wir erinnern uns gerne an die gemeinsam verbrachten Stunden mit Paul Badda, die immer nicht nur sehr informativ waren, sondern auch vergnüglich, wenn er aus seinem reichen Fundus von Arbeits- und Privatleben “Dönekes“ erzählte. Wir freuten uns immer, wenn er auf der IPM unseren Stand in Halle 2 aufsuchte, um seinen Beitrag zu bezahlen und die „müden Knochen“ bei einer Tasse Kaffee ruhen zu lassen. Was in dieser Zeit nicht ruhte, war sein humorvoller Geist, sein Wortwitz und der Schalk in seinen Augen; wir erlebten jedes Mal eine bereichernde und fröhliche Unterbrechung des oftmals anstrengenden Messealltags. Unvergessen für uns alle, die auf der MV 2014 in Rosheim dabei waren, die Organisation und Durchführung dieses so außergewöhnlichen Wochenendes, bei dem sich Paul Badda in seiner Höchstform präsentierte.

“Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist das Lächeln derjenigen, die an ihn denken“!

Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten, unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Für das Präsidium
Carsten Stakalies

(22.04.2018)

Update: 22.04.2018 12:14:49