DEG - Mitgliederversammlung 2012 - Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.

DEG - Mitgliederversammlung 2012

© Jochen Euler Das attraktive Rahmenprogramm

Die Deutsche Efeu-Gesellschaft hatte in diesem Jahr zu ihrer Mitgliederversammlung nach Heidelberg-Ziegelhausen eingeladen!
Abtei Neuburg Ziegelhausen, ein großer Name in der Geschichte der Efeu-Liebhaber.

Bruder Ingobert Heieck war bis zu seinem Tode im Jahre 1993 der kompetenteste Efeu-Experte im deutsch-sprachigen Raum.

Intuitiv muss er wohl erkannt haben, dass er in Robert Krebs aus Stolk in Schleswig-Holstein einen Gärtner Seelen-Verwandten kennengelernt hatte, mit dem er die Deutsche Efeu-Gesellschaft dann auch noch kurz vor seinem Tod gründen konnte.


Zurück zu den Wurzeln – "back to the roots" war also in diesem Jahr das Schwerpunktthema unserer Mitgliederversammlung!
Herbert Mosel hat auf Hydrotip einen ausführlichen Bericht veröffentlicht: Benediktinerabtei Neuburg – Warum schreiben wir hier über ein Kloster,
aber auch von mir ein paar Foto-Erinnerungen an die Abtei Neuburg anlässlich unser MV!

Dieser sehr informative Artikel soll hier nur noch durch einen kleinen Bericht ergänzt werden, der sich ausschließlich auf unser Rahmen-Programm bezieht.

Der erste Tag war also laut Programm der Abtei Neuburg vorbehalten, ein besonderer Tag, der noch lange in allen Teilnehmern nachschwingen wird. Vom historischen Gewächshaus Bruder Ingobert`s, der Kloster-Gruft bis hin zu dem Gewölbekeller, in dem Bruder Ingobert`s Bibliothek mehr oder weniger schnell vergammelt! Hier soll nur die Galerie Abtei Neuburg unsere Eindrücke ergänzen.
Ganz anders, fast gegensätzlich dann der 2. Tag, der der Stadt Heidelberg gewidmet war.

Wilfried Engesser war bestens vorbereitet, um uns ein paar Glanzpunkte der Altstadt zu zeigen.
Vom Kornmarkt zur Alten Brücke, vorbei an der Jesuiten Kirche zur Talstation der Bergbahn zum Königsstuhl. Hier sind wir aber auf halbem Wege ausgestiegen, um einen kurzen Blick in das Schloss zu werfen.

Das Mittagessen war in einem Hof-Restaurant bestellt, und so konnten wir auf der Rückfahrt noch zum Königstuhl und die Arboreten im Stadtwald Heidelberg und die Mammutbäume besuchen und bestaunen.
Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit, aber auch hier kann die Galerie Heidelberg nur das vertiefen, was wir erlebt und gesehen haben!
Diesen zweiten Tag haben wir dann entsprechend angemessen in der Kulturbrauerei Heidelberg ausklingen lassen.
Und nun ein paar fotografische Eindrücke von Heidelberg!

So eine Reise muss sich auch lohnen und so hat noch ein kleiner, harter Kern ein paar Tage ´drangehängt, um den Botanischen Garten in Heidelberg, den Schau- und Sichtungsgarten und den Exotenwald in Weinheim zu besichtigen.

Der Botanische Garten in Heidelberg war wieder einmal ein besonderes Erlebnis, wir sind sogar zweimal dort gewesen, einmal für den Außenbereich und einmal für die Gewächshäuser. Es ist schon erstaunlich, dass die universitären Gärten sich doch in vielen Nuancen von den übrigen Gärten unterscheiden. Für den Pflanzen-Freund und -Liebhaber bleiben in solchen Gärten keine Fragen offen, vielleicht für Wissenschaftler und Studenten, nun gut.
Auch hier unsere Fotoeindrücke!

Die nächsten beiden Höhepunkte lagen in unmittelbarer Nähe, in Weinheim.
Der Reihe nach sollen jetzt ein paar Eindrücke wiedergegeben werden, das Wichtigste natürlich bieten die Fotosammlungen: Exotenwald und Schaugarten- und Sichtungsgarten!

"Der Exotenwald wurde 1872 von dem Freiherrn Christian Friedrich Gustav von Berckheim begründet. Die von ihm gepflanzten Schläge zählen zu den ältesten Vorkommen einiger exotischer Baumarten in Deutschland. Berckheim kaufte ein Areal von 36 ha, darauf pflanzte er 1872 bis 1883 insgesamt 12.494 Bäume. Von den damals etwa 150 gepflanzten Baum- und Straucharten sind rund 50 übrig geblieben. Die damals angelegten Alleen sind fast vollständig verschwunden.
Nach längerem Desinteresse wurde der Wald in den 1930er Jahren um weitere Baumarten vor allem aus Japan und Ostasien verstärkt. Beispiele sind Japanische Magnolie (Magnolia hypoleuca), die Sicheltanne (Cryptomeria japonica) und der Katsurabaum (Cercidiphyllum japonicum).


Das Land Baden-Württemberg erwarb den Wald im Jahr 1955 und erweiterte ihn auf die heutige Größe von 60 Hektar." (wikipedia)

Den Tagesabschluss bildete der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof!
"Die Geschichte der Gestaltung des Gartens durch die Familie Freudenberg beginnt allerdings bereits mit dem Jahr 1879. Ein Zweiglein von Myrtus communis aus dem Brautschmuck der Helene Siegert bei ihrer Hochzeit mit Hans Ernst Freudenberg, in diesem Jahr ein- und später im Garten ausgepflanzt, bewurzelte sich und wuchs inzwischen zu einem stattlichen Baum von mittlerweile zehn Metern Höhe heran, der heutigentags zur Überwinterung ein eigenes Glashaus beansprucht. Er gilt als die größte und älteste Myrte in Deutschland.
Die Umgestaltung des Gartens in den Jahren 1981 bis 1983 plante Landschaftsarchitekt Hans Luz (Stuttgart). Das Gebäude wurde umgebaut zu einem repräsentativen Seminar- und Konferenzhaus . Im Jahr 1983 konnte dann das Anwesen in die Stiftung "Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof e. V." überführt werden. Seitdem hat das Publikum zu den Öffnungszeiten kostenfreien Zugang zur Gartenanlage. Man zählt jährlich ca. 120.000 Besucher." (wikipedia)
Und zum Schluss noch einmal die Fotodokumatation DEG MV 2012 in Heidlberg



(18.11.2012)
(26.11.2012)
(30.12.2012)

Update: 2017-08-25 18:20:14