"Die Flora" — Botanischer Garten Köln - Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.

"Die Flora" — Botanischer Garten Köln

© Jochen Euler Unsere "Grüne Woche" im April 2012 — 5. Tag

Um das Bild unserer "Grünen Woche" formvollendet abzuschließen, sind wir dann noch in den Botanischen Garten Köln gefahren.
Genau wie in Münster liegt auch dieser Garten mitten in der Stadt und wir waren überrascht, wie viele Besucher nicht nur durch die Anlagen spazierten, sondern auch akribisch durch die Gewächshäuser. Gerade in Köln wurde uns sehr deutlich vor Augen geführt, dass solch ein Besuch nur sinnvoll ist, wenn man ihn wiederholt.

"Die Vielfalt der Pflanzen, ihre Bedeutung für den Gartenbau und die Gestaltung, für Technik, Ernährung, Medizin sowie für Bau- und Textilwesen - das sind die Themen dieser 11,5 ha großen Gartenanlage im Kölner Norden."

Unser Interesse richtet sich in erster Linie auf die Gewächshäuser.
So hatten wir für die Kamelien Sammlung diesmal den richtigen Zeitpunkt gewählt; unbeschreiblich diese Schönheit und Pracht der Blütenfülle. In der Fotogalerie im Internet wird man sehen können, wie viele Pflanzen aber darüber hinaus so unmittelbar vor der Blütenphase standen, dass ich mir ernsthaft vorgenommen habe in vier bis sechs Wochen wieder dort hinzufahren.

Die Flora – Botanischer Garten Köln, hat im Jahre 2014 ihr 100jähriges Jubiläum gefeiert und so wurde auch der Jugendstil - Palast, der sich an dem Pariser Jardin d’hiver oder dem Londoner Crystal Palace orientierte, kernsaniert.
Die Kameliensammlung in der FLORA sucht ihrers Gleichen!
Das 1964 errichtete Subtropenschauhaus beherbergt heute eine Vielzahl von Kamelien. Bereits der Eingang wird flankiert von einer 4m hohen und über 100 Jahre alten Camellia japonica ‘Marguerite Gouillon‘. Ähnlich alt sind die Exemplare der Sorten ‘Sericea’, ’Roi de Belges’ und ‘Bealei Rosei’.

Überragt von Baumfarnen und anderen subtropischen Gewächsen sind hier viele weitere Kamelien ausgepflanzt. Alte italienische und japanische Sorten, viele Wildarten, sowie die meterhohen C.-Reticulata-Hybriden ziehen die Besucher zur Blütezeit von Januar bis Mai in ihren Bann.

Am Ausgang des Schauhauses kann man im Freiland seit 2007 einen jungen Kamelienwald durchqueren, dessen Pflanzen überwiegend aus japanischem und amerikanischem Saatgut entstanden sind.


Für einen Bummel durch die schöne Altstadt, sowie weitere Besichtigungen, konnten wir unsere Füße nicht begeistern. Nach 5 Tagesausflügen mussten wir unserer Fitness und unserem Alter Tribut zollen. So verzichteten wir auf "Vater Rhein" in seinem Bett, den Kölner Dom mit seinen "Drei Heiligen Königen" und auf den typischen "Halven Hahn", sowie auf ein leckeres Kölsch. Vielleicht klappt es ja beim zweiten Besuch im Herbst!

   

09.07.2012)
(07.03.2015)

Update: 2015-03-08 15:24:01