Hydrokultur ist out? Denkste!

Hydrokultur ist out? Denkste!

© Dr. Heinz-Dieter Molitor
14.12.2010
Für Sie gelesen in der gärtnerischen Fachpresse
Dega Produktion & Handel; Heft 7 vom 23. Juli 2010:
"Hydrokultur ist out ? Denkste !"
Von Sylvia Huber
Die Redaktion von Dega hat im Frühjahr eine Umfrage unter Raumbegrünern durchgeführt und berichtet in dem Beitrag über die Ergebnisse. Von 100 angefragten Betrieben haben immerhin 20 geantwortet.

Die Fragen deckten die gesamte Bandbreite der Raumbegrünung ab. Die gute Nachricht vorweg: Die "Hydrokultur" hat nach wie vor eine unerwartet große Bedeutung.

Die Tätigkeit konzentriert sich im Wesentlichen auf den gewerblichen Bereich. Privatkunden spielen wenn überhaupt nur am Rande eine Rolle. 50 cm gefolgt von 40er sind die gängigsten Gefäßgrößen. Beim Design der Gefäße ist kein eindeutiger Trend auszumachen. Wie bereits eingangs erwähnt
dominiert Blähton als Substrat deutlich; Seramis, Vulkaflor und andere Granulate werden vergleichsweise wenig eingesetzt.
Außerdem wird auch in spezielle gärtnerische Erden für die Innenraumbegrünung gepflanzt. Bei der Pflanzenwahl wird von vielen Betrieben ein spezielles Sortiment angeboten, das sich positiv auf das Raumklima auswirken soll. Die Pflegeintervalle sind sehr unterschiedlich; meist wird einmal im Quartal oder im monatlichen Rhythmus gepflegt. Beim Pflanzenschutz kommen chemische und biologische Produkte, sowie Nützlinge zum Einsatz.

Zulassungssituation für chemische Pflanzenschutzmittel wird als unbefriedigend angesehen. Häufig eingesetzt werden: "Axoris", "Licedan Combistäbchen", "Promanal" und "Neudosan". Die zukünftige Geschäftsentwicklung im gewerblichen Bereich wird von den meisten Betrieben als positiv angesehen.

Nachzulesen unter: Huber, S. (2010):
"Hydrokultur ist out? Denkste!" – Dega P&H 64 (7); 48 - 50.
Unsere Mitglieder finden die Veröffentlichung als pdf -Datei auf unserer Internetseite im geschlossenen Bereich der Literaturdatenbank.

In einem weiteren Beitrag von Sylvia Huber wird das Thema

"Prima Klima mit Zierpflanzen"

aufgegriffen. Zunächst wird auf die Herkunft und Bedeutung von Formaldehyd als Luftschadstoff eingegangen und die Möglichkeit von Pf lanzen in Bezug auf dessen Abbau in Innenräumen.

Näher vorgestellt wird das Ergebnis einer australischen Studie aus dem Jahr 2007, bei der die Abbauleistung von Pflanzen untersucht wurde. In einer ausführlichen Tabelle werden 34 verschiedene Pflanzenarten und deren Abbauleistung bezüglich Ammoniak, Benzol, Formaldehyd, Hexan, Kohlenmonoxid, Toluol, Trichloräthylen und Xylol dargestellt. Als letztes wird allgemein noch auf die Staubbindung und die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit eingegangen.

Nachzulesen unter: Huber, S. (2010b):
"Prima Klima mit Zimmerpflanzen."
Dega P&H 64 (4); 62 - 63 Unsere Mitglieder finden die Veröffentlichung als pdf - Datei auf unserer Internetseite im geschlossenen Bereich der Literaturdatenbank.

(14.12.2010)

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