Hoya carnosa (L. f.) R. Br.

Forschung und Lehre

Auch nach 65 Jahren "Hydrokultur" in Deutschland sind noch immer viele Fragen offen, "die mit der Kultur erdeloser Pflanzen verknüpft sind" (DGHK-Satzung §2, 2a)!
Hier werden alle Artikel gesammlet, die sich um dieses Feld kümmern.

 


Für Sie gelesen in der Fachpresse
Sicherheitstechnik/Umweltschutz der Bergischen Universität Wuppertal, haben sich in Versuchsreihen mit der Abscheidung und Auswaschung von Feinstaub an Efeu beschäftigt. Dabei geht es um die als gefährlich für die menschliche Gesundheit eingestuften Partikelgrößen < 25 µm.

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Anforderungen an Wasserqualität und Düngung
Bei bepflanzten Luftfiltersystemen wird die Raumluft mittels eines Ventilators durch den Wurzelbereich geleitet und dabei Staubpartikel, Keime und wasserlösliche organische Stoffe in der feuchten Zone gebunden.

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Kennzeichen von bepflanzten Luftreinigungssystemen ist ein sehr hoher Wasserumsatz. In Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass sich daraus besondere Anforderungen an die Gießwasserqualität ergeben und eine Anpassung bei der Düngung erforderlich ist.

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aktuelle Situation

Ausgangspunkt der Luftreinigungssysteme waren Untersuchungen der NASA, deren Ergebnisse von WOLVERTON 1989 veröffentlicht und danach von verschiedenen Seiten aufgegriffen und technisch weiter entwickelt wurden.

 

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Drei Jahre später

In "Hydrokultur intern" hatten wir in Heft 1-2010 zum ersten Mal über das "AirClean-System" von Lechuza berichtet.
Es waren die Erfahrungen nach knapp einem Jahr Einsatz in einem Büro der Forschungsanstalt Geisenheim.

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Pflanzen müssen regelmäßig wichtige Entscheidungen treffen, und das legt nahe, dass sie ein zentrales oder dezentrales Kommandozentrum, ein Gehirn, haben

Wenn der Frühling kommt, gibt es kaum etwas Schöneres als einen Waldspaziergang. Die ersten warmen Sonnenstrahlen schießen zwischen die Stämme, Blumen strecken sich aus dem weichen Boden hervor — die Sinfonie des Lebens beginnt aufs Neue. Und es scheint fast, als hätte ein Dirigent den Taktstock erhoben, damit alle Pflanzen gemeinsam dieses Konzert aus Blüten, Düften und sanften Grüntönen anstimmen.

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Corynocarpus laevigatus J. R. Forst. & G. Forst 'Variegata'

© Marlis Gregg

Prima Klima: Wie Pflanzen für Sie arbeiten
85% unserer Zeit verbringen wir heute in Innenräumen, bei künstlichem Licht und ungesunder Luft. Heizung und Klimaanlage belasten uns dabei ebenso wie die Geräuschkulisse und der Elektrosmog, die uns ständig umgeben. Das geht nicht nur auf die Psyche – Natur im Raum hebt Stimmung, Leistung und Motivation nachweislich an –, sondern trifft uns auch körperlich: "In Büros, die mit lebenden Pflanzen begrünt sind, sinkt die Zahl der Krankmeldungen um bis zu 40 Prozent", konstatiert Markus Gregg, Experte für Raumbegrünung aus Nordkirchen.

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Untersuchungen der Humboldt-Unisversität - Berlin
In den letzten Wochen wurden wir wieder einmal per Zufall mit Sendungen im Fernsehen konfrontiert, die uns sehr nachdenklich gemacht haben.
Gerade uns als Pflanzen-Liebhabern geht es besonders unter die Haut, wenn wir von hochdekorierten Naturwissenschaftlern hören müssen, dass nur das wahre Realität ist, was mit naturwissenschaftlichen Methoden hinterfragt und bewiesen werden kann.
Wie zwiespältig hört sich dieses Argument schon an, wenn man "naturwissenschaftlich" durch das persönliche Fürwort "ihre" ersetzt, (d.h., dass nur das zählt, was mit ihren Methoden hinterfragt und bewiesen werden kann)!

Vor gut hundert Jahren ist schon Albert Einstein zu der Einsicht gekommen,
dass wir ein Problem nicht in der gleichen Denkweise lösen können, mit der es erschaffen wurde. Ebenso hat er angemerkt, dass sich das, was uns unser "gesunder Menschenverstand" sagt, oft schlicht als Vorurteil herausstellt, was uns im Laufe vieler Jahre sozialer Konditionierungen in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Es geht nicht darum, die Vernunft völlig abzuwerten, sondern die Beschränktheit des Vernunftdenkens einzusehen!

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Aktuelles aus den Forschungsanstalten
Die relative Luftfeuchte als Wachstumsfaktor beeinflusst über das Wasserdampfsättigungsdefizit unter anderem Transpiration und CO2-Assimilation. Indirekt ist davon auch der Nährstofftransport betroffen.

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Pflanzen können nachweislich bestimmte Schadstoffe in der Raumluft vermindern. Allerdings ist die Leistungsfähigkeit so gering, dass sie keine praktische Bedeutung hat. Die gleiche Einschätzung gilt auch im Hinblick auf die Erhöhung der Luftfeuchte. Die Wirkung einer Raumbegrünung lässt sich allerdings erheblich steigern, wenn die Raumluft durch das Substrat geführt wird. Solche bepflanzten Luftreinigungssysteme wurden bereits mehrfach entwickelt und vorgestellt, konnten sich aber bisher nicht durchsetzen. Entweder war der Preis unverhältnismäßig hoch oder es gab technische Schwierigkeiten und Probleme mit Patentrechten. Derzeit wird vor allem das "AirClean - System" von Lechuza angeboten. Ein weiteres System wird von Luwasa in der Schweiz vermarktet. Von der Firma Rotter steht das kürzlich patentierte System "FineAir" unmittelbar vor der Markteinführung.

p.s. Den Erfahrungsbericht nach zwei Jahren können sie unter Das "Lechuza AirClean - System" nachlesen!

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