Rosmarinus officinalis L.

Familienbeschreibungen

Die Liste der Pflanzenfamilien ergänzt die einzelnen Pflanzen- und Pflegebeschreibungen. Für das leichtere Auffinden ist die wissenschaftliche Bezeichnungen in alphabetischer Folge zuerst aufgeführt.
Soweit es deutsche Familiennamen gibt, folgen diese.
Die Bemerkungen über Herkunft und Heimat der von uns als Zimmerpflanzen genutzten Gewächse zeigen die weltweite Verbreitung und die merkwürdigen Wege bis zur Topfkultur.

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Peristrophe speciosa Nees


Die Acanthaceae - Bärenklaugewächse sind Sträucher, Halbsträucher und Kräuter, manche auch Kletterpflanzen. Einzelne Acanthus-Arten sind gute Gartenpflanzen in Mitteleuropa, die meisten jedoch typische Warmhauspflanzen, die im geschlossenen, klimatisierten Blumenfenster bestens gedeihen. Einige wachsen aber auch in einfacher Zimmerkultur. Die namensgebende Gattung hat sogar kunsthistorische Bedeutung. Im klassischen Altertum diente der Akanthus den griechischen Bildhauern als Vorlage. Das Kapitell der korinthischen Säule zeigt einen Kranz aus stilisierten Akanthusblättern. Neuerdings werden auch Mangrove-Arten (Avicennia) zu dieser Familie gezählt.
Die Blätter sind, abgesehen von denen des Akanthus, meist gegenständig, ganzrandig oder gezähnt. Der Blütenstand ist sehr charakteristisch. Es ist eine Zyme, die oft ährenförmig gestaltet ist. Sie hat meist deutlich sichtbare, große Hochblätter und oftmals große Schaublüten, die durch Insekten oder Vögel bestäubt werden. Die Tierbestäubung hat zu vielen Anpassungen in den Blütenformen geführt.

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Trichodiadema setuliferum


Die Familie der Mittagsblumengewächse gehört zu den farbenprächtigsten und artenreichsten Sukkulenten-Familien der Welt. Ungewöhnliche Robustheit gepaart mit bizarrer Schönheit zeichnet die Arten aus.

Die Mittagsblumengewächse, auch Mesembs, Aizoaceae oder Mesembryanthemaceae genannt, bilden die größte Sukkulenten-Familie der Welt. Überwiegend sind sie in den Winterregengebieten der Kapregion Südafrikas zu Hause. Sie zeichnen sich durch Robustheit und bizarre Pflanzenformen aus und sind optimal angepasst an die unwirtlichen Bedingungen der Kapregion.

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Amaryllis belladonna L.


Die Amaryllidaceae - Amaryllisgewächse sind Zwiebelgewächse mit kontraktilen Wurzeln, deren Zwiebeln aus Speicherschuppen bestehen und einen verkürzten Stamm haben. In einigen Fällen, wie beim Riemenblatt (Clivia), ist die Zwiebel reduziert. Auch die Lauchgewächse haben in vielen Fällen keine Zwiebel, sondern Sprosse, die auf Rhizomen aufsitzen. So sind auch die Schmucklilien gestaltet. Die Blätter sind wechselständig und zweizeilig angeordnet. Der Blütenstand ist eine meist langgestielte, von Hochblättern umgebene Scheindolde, die manchmal bis zur Einzahl der Blüten reduziert ist (z.B. bei Narzissen und Zephirblumen). Die Blüten sind sechszählig und meist sehr ansehnlich (Insekten- oder Vogelbestäubung) mit einer einfachen Hülle, zu der manchmal eine innere Krone tritt. Auch die Blütenstände als Ganzes haben oft beträchtliche Schauwirkung.Der bei den Amaryllisgewächsen unterständige und bei den Lauchgewächsen und den Schmucklilien oberständige Fruchtknoten besteht aus drei Fruchtblättern. Die Früchte sind Kapseln oder Beeren. Die Samen mancher Arten sind sehr kurzlebig (rekalzitrant)

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Dieffenbachia ′Tropic Dream′ - in Hydrokultur


Die Araceae - Aronstabgewächse sind Land- oder Wasserpflanzen, oft mit Rhizomen oder Knollen, Kräuter, Kletterpflanzen, Lianen oder Epiphyten mit Luftwurzeln. Einige der Wasserpflanzenarten sind ganz stark reduziert und haben nur noch einen thallusartigen Körper (Wasserlinsen). Die Blätter sind sehr unterschiedlich, ganzrandig oder mehrteilig. Die Blüten sind meist sehr zahlreich und klein; sie sind in einer kolbenartigen Ähre vereinigt, die von einem oft zu einem Schauapparat ausgeformten Hochblatt (der Spatha) umgeben ist. Die Früchte sind meist Beeren. Sehr sehenswert, aber nicht für die Zimmerkultur geeignet, ist die Titanwurz - Amorphophallus titanum (Becc.) Becc. ex Arcang. Am bekanntesten sind die vielen Arten des Philodendron, die Dieffenbachia und die Flamingoblume (Anthurium).

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Hedera aff. nepalensis K. Koch


Die Araliaceae – Araliengewächse sind meist Holzgewächse, Sträucher oder Bäume, der bekannte Efeu ist eine Kletterpflanze. Krautige Pflanzen sind seltener. Die Blätter sind oft auffällig geformt, handförmig geteilt oder zusammengesetzt. Das macht sie zu beliebten Blattschmuckpflanzen. Die fünfzähligen Blüten sind klein und in doldigen Blütenständen vereinigt. Die Früchte sind meist Steinfrüchte oder Beeren.
Allen voran zu nennen ist die bekannteste Vertreterin, die Schefflera. Auch sehr bekannt sind die Fatsia und die Fatshedera. Weiter gehört dazu auch die Polyscias. All diese Gattungen der Familie Araliaceae haben einen etwas geringeren Lichtanspruch als die meisten anderen Tropenbewohner. Als Gartengehölze sind die Stachelkraftwurz (Acanthopanax) und die Baumkraftwurz (Kalopanax) zu nennen. Der Ginseng (Panax ginseng C. A. Mey) darf nicht vergessen werden.

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Araucaria araucana (Molina) K. Koch



Die Araucariaceae - Araukariengewächse sind großwüchsige und langlebige Bäume mit sehr charakteristischer symmetrischer Form. Die einfachen und oft stachelspitzigen Blätter sind spiralig oder gegenständig angeordnet. Es gibt männliche und weibliche Blütenstände, die ein- oder zweihäusig sind. Aus den letzteren werden Zapfen, die große Samen enthalten. Aus ihnen erscheinen zweikeimblättrige Sämlinge.

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