Crassula ovata (Mill.) Druce

HM-Nematoden – biologische Helfer gegen Engerlinge

© Neudorff

Dickmaulrüssler biologisch bekämpfen


Pressemitteilung von Neudorff Verschiedene Engerlings-Arten sind seit einigen Jahren immer weiter auf dem Vormarsch in deutschen Gärten. Vor allem die Larven von Dickmaulrüsslern und Gartenlaubkäfern, die max. 1,5 cm lang werden, richten große Schäden an. Dickmaulrüssler befallen vor allem Rhododendron, Efeu, Wein, Rosen und Eiben. Hier fressen die erwachsenen Käfer U-förmige Buchten in den Blattrand. Dieses Schadbild ist zwar unschön, für die Pflanze aber eher ein optisches Problem.

Gravierender ist der Fraß der Larven im Boden an den Wurzeln. Sie können selbst große Rhododendron-Sträucher erst zum Welken, und später dann zum Absterben bringen. Die Gartenlaubkäfer breiten sich besonders in Rasenflächen aus. Auch hier sind es die Larven, die den größten Schaden anrichten.
Bei starkem Befall wird der Rasen völlig zerstört und kann wie ein Teppich vom Boden abgehoben werden, weil die Larven die Wurzeln abgefressen haben.

Zusätzlich kommt es noch zu Sekundärschädigungen durch Vögel, die durch die Grasnarbe hindurch an die Engerlinge gelangen wollen und dabei den Rasen durchlöchern. Gegen beide Schädlingsarten wirken die nützlichen HM-Nematoden (HM steht für Heterorhabditis megidis, eine spezifische Nematodenart). Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Fadenwürmer, die auch natürlicherweise im Boden vorkommen, allerdings nicht in der erforderlichen Dichte.

Sie werden mit Wasser im Gieß- oder Spritzverfahren ausgebracht und dringen im Boden in die Larven ein, um sie abzutöten. Der Erfolg stellt sich schon nach wenigen Tagen ein. Voraussetzung für die erfolgreiche Freilassung ist, dass tatsächlich Larven im Boden vorhanden sind. Im Falle der Dickmaulrüssler ist das meist im April/ Mai und August/September der Fall. Die Larven der Gartenlaubkäfer dagegen sind von Juli bis September bekämpfbar. Optimal wirken die Nematoden ab Bodentemperaturen von 12 °C. Bei niedrigeren Temperaturen gehen sie vorübergehend in eine Kältestarre, sterben jedoch nicht sofort ab. Erhältlich sind diese nützlichen Nematoden über Bestell-Sets im Gartenfachhandel. Für den Menschen, für Haustiere oder auch für Pflanzen sind sie harmlos.

Dickmaulrüssler biologisch bekämpfen
Gegen die gefräßigen Nachkommen des Dickmaulrüsslers gibt es ein biologisches Bekämpfungsmittel: Winzige Fadenwürmer von Neudorff verderben ihnen den Appetit, ohne schädliche Auswirkungen auf Pflanze, Mensch oder Haustier.


Wer kennt das nicht: Ausgefranste Blattränder und kümmernde Pflanzen, ohne dass ein Schädling zu sehen ist. Urheber dieser Schäden ist der nachtaktive Dickmaulrüssler, ein kleiner schwarzer Käfer. Besonders schädlich sind seine Nachkommen, kleine weiße Larven, die im Boden an den Pflanzenwurzeln fressen. Ihr grenzenloser Appetit lässt die Pflanzen welken und schwächt diese teilweise so sehr, dass sie absterben. Ab August können die Nachkommen des Übeltäters rein biologisch bekämpft werden: Neudorff bietet dazu nützliche Fadenwürmer, so genannte HM-Nematoden (Heterorhabditis megidis), an.
Diese sind über ein Bestell-Set Nützlinge beim Hersteller erhältlich. Die mikroskopisch kleinen Fadenwürmer kommen per Post, werden einfach in Wasser eingerührt und mit der Gießkanne auf den befallenen Boden gegossen. Im Boden dringen die Nematoden in die Schädlingslarven ein und töten diese ab. Nach getaner Arbeit, wenn keine Larven im Boden mehr vorhanden sind, verhungern die fleißigen Helfer.
Keine Angst: weder für Menschen, noch für Haustiere sind die Nützlinge gefährlich. (SKl)

Die Bestell-Sets für Nützlinge sind im Gartenfachhandel erhältlich. Mehr Informationen zu Nützlingen stehen auf unserer Homepage W. Neudorff.
Sabine Klingelhöfer W.
Neudorff GmbH KG 0180-563 83 67
(1 min = 0,14 • für Anrufer aus dem deutschen Festnetz. Abweichende Tarife aus dem Mobilfunk);
Fax: 05155-6010
eMail: info{ }neudorff.de

(25.10.2008)

Update: 21.01.2013 15:09:34