Dracaena Salisb.

Häufige Fragen zur Innenraumbegrünung

© Bernhard Häring

Haben Pflanzen ¡m Büro ¡rgend welche Vorteile für die Gesundheit?
Bernhard Häring — Bad Birnbach
Es gibt eine Reihe von Untersuchungen, die belegen, dass bei den Mitarbeitern psychologische und physiologische Verbesserungen eintreten, die direkt auf das Vorhandensein von Pflanzen im Büro zurückzuführen sind. Eine kürzlich in Norwegen durchgeführte und bei einem Symposium der LWG Bayern 2000 präsentierte Untersuchung hat nachgewiesen, dass Zimmerpflanzen die Gesundheit und das Unwohlsein bei Bürobeschäftigten positiv beeinflussen. Dieser Effekt tritt besonders bei der Verwendung von Beleuchtung ein, die das gesamte Farbenspektrum emittiert, was für die Menschen und die Pflanzen gleichermaßen vorteilhaft ist.

Die Vorteile für die Gesundheit können sich ergeben aus der Verbindung von:
1) der Zunahme des allgemeinen Wohlfühlens durch die Nähe und die Wahrnehmung der Pflanzen;
2) der Errichtung einer naturähnlicheren Umwelt;
3) dem Effekt der Fürsorge des Arbeitgebers für die Arbeitnehmer;
4) der Verbesserung der Luftqualität und der Luftfeuchtigkeit durch die Pflanzen.

Sondern Pflanzen chemische Stoffe ab?

Pflanzen geben in geringen Mengen flüchtige Stoffe ab, die einen Teil des Schutzsystems der Pflanze gegen Angriffe von Insekten und Pilzen sind und die auch als Abwehr gegen Tiere dienen. In Räumen ist die Stoffsynthese gering und aufgrund der geringen Photosynthese und Respiration (Veratmung) werden diese Stoffe nur geringfügig produziert. Die prima Klima Pflanzen produzieren trotz der gesteigerten Verdunstung recht wenig flüchtige Stoffe, da sie von Natur aus nicht giftig sind.

Bei der normalen Bewegungsrate von Büros sind die menschlichen Emissionen dieser chemischen Stoffe weitaus höher als die von Pflanzen. Ein zusätzlicher Mitarbeiter belastet die Raumluft weit mehr als die Pflanzen im Büro. Zudem sind zwei der hauptsächlich von Pflanzen abgesonderten chemischen Stoffe, nämlich Isopren und Methanol, auch Hauptbestandteile des menschlichen Atems. Es gibt Ausnahmen, die aber den Begrünungs- Fachleuten bekannt sind und deshalb nicht, bzw. nur unter sicheren Bedingungen verwendet werden. (Näheres siehe dazu auch www.plants-for-people.de)

Tragen Pflanzen zu einer zu überhöhten relativen Luftfeuchtigkeit in Büros bei?

Bei falscher Pflanzenauswahl ja. Zimmerpflanzen sind hauptsächlich tropisch, d.h. sie lieben hohe Luftfeuchtigkeit. Bei viel Licht verdunsten sie auch viel Wasser (besonders im Sommer ist dies der Fall). Fast alle Zimmerpflanzen reduzieren aber ihre Verdunstungsleistung wenn zu wenig Licht und niedrige Luftfeuchtigkeit vorhanden ist. Dies geschieht insbesondere im Winter, wo gerade eine hohe Verdunstung benötigt wird. Da Platz in Büros Mangelware und Flächen teuer sind, ist es wichtig mit relativ wenigen, aber dafür leistungsstarken
Pflanzen zu begrünen.
Diese müssen schnell und sicher auf Kunstlicht reagieren. Spezielle Selektionen (Prima Klima Pflanzen ®) von Zyperngras, Zimmerlinde und Zierbanane sind dafür geeignet.


Wie groß ist das Problem der Luftverschmutzung in Büros?

Mehr als 500 verschiedene flüchtige organische Stoffe wurden in der Büroluft festgestellt. Die Quellen dieser Luftverschmutzung sind Teppiche, Wandfarbe, Lack, neue Möbel, Leim und Wandverkleidungen, die eine umfangreiche Mischung organischer Stoffe absondern. Die Menschen selbst tragen auch zu diesem Problem bei; Kleidung aus der chemischen Reinigung sondert Tetrachloräthylen und Haarshampoos, Seifen und Deos sondern angenehm riechende Chemikalien ab.

Tatsächlich sind alle chemische Stoffe in Parfüms und sonstigen Duftwässern flüchtige Stoffe. Jeder Mensch lässt einen kleinen Teil dieser Stoffe, wo immer er geht, hinter sich in der Luft zurück. Darüber hinaus geben wir lsopren, Azeton, Ethanol, Methanol und verschiedene andere Alkohole, die unser Körper auf natürliche Weise produziert, an die Luft ab. Wenn man dies dann auch noch mit der schlechten Belüftung vieler moderner Gebäude verbindet, verstärkt sich das Problem. Nicht ordnungsgemäß gewartete Klimaanlagen verstärken diesen Effekt in er-schreckendem Maß.


Diesem chemischen Cocktail ausgesetzt zu sein, wird heutzutage als die Hauptursache für Kopfschmerzen, Erschöpfung, trockene Augen und Atemproblemen angesehen. Viele
Bürobeschäftigte leiden unter diesen Symptomen, welche den Zustand von Bronchitis oder Asthma, das sich mittlerweile zu einer weltweiten Epidemie entwickelt hat, verschlechtern. Unglücklicherweise sind sich die meisten Menschen dieser allgegenwärtigen Verschmutzung der Raumluft nicht bewusst und wissen nicht, wie sie diese verringern können. Dabei wäre richtiges Querlüften einfach und extrem effektiv.

(Näheres siehe dazu auch Plants-for-People)


Wieviele Pflanzen werden benötigt, um einen Erfolg zu erzielen, und welche Arten sollten verwendet werden? Sind manche Pflanzen besser geeignet als andere?

Dies hängt von dem gewünschten Erfolg und den Gegebenheiten ab.



Nehmen wir zuerst die physiologischen Effekte. Dies sind primär die Anhebung der Luftfeuchte (mit dem Nebeneffekt, dass Staubpartikel und auf diesen haftende Schadstoffe absinken) und die akustische sowie visuelle Raumabteilung.

Für die Anhebung der Luftfeuchtigkeit sollten nicht ein Urwald in den Raum gebracht werden, sondern möglichst effektive Pflanzen (siehe dazu auch Punkt 1, "Tragen Pflanzen zu einer zu hohen Luftfeuchtigkeit in Büros bei?").
Das heißt unter Berücksichtigung der exogenen (z.B. Licht, Luft), endogenen (z.B. Teppichboden) und der funktionellen (z.B. Anzahl der Personen) Gegebenheiten können wir errechnen wie viele Pflanzen von welcher "Prima Klima Pflanzenart ®" eingesetzt werden müssen (Prima Klima Pflanzenart).

Zur visuellen und akustischen Trennung sind gestalterische Planungen ausschlaggebend. In speziellen Fällen lassen sich "Grüne Wände" montieren. Als zweiter, nicht zu unterschätzende Erfolge, sind die psychischen Effekte anzusehen. Sie sind vielfältig und reichen von der Stressreduzierung, über die Erhöhung der Leistungsfähigkeit bis hin zum Abbau von Aggression. Genutzt werden diese Effekte in Büros, Behörden und öffentlichen Gebäuden, Schulen, Krankenhäuser, Altenheime und Geschäfte.
Die psychologischen Effekte sind besonders abhängig vom eingesetzten Licht. Hinweis: Der Spektralbereich der hochwertigen Pflanzenleuchten entspricht dem der Lichttherapie bei Depressionsbehandlungen!
Die Untersuchungen der LWG Bayern haben bewiesen, dass Pflanzen positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden wirken.
Die Standardbepflanzung erhöht die Luftfeuchtigkeit nach diesen Untersuchungen nur im Rahmen der Messunsicherheit von Feuchtemessgeräten. Signifikante Erhöhungen werden mit Prima Klima Pflanzen ®erreicht. (Näheres siehe dazu auch LWG Bayern) (BH)

Wenn Sie sich intensiver mit diese Frage Frage beschäftigen möchten, dann empfehlen wir folgende Beiträge!

(26.09.2007)
(11.01.2015)

Update: 11.01.2016 14:38:48