Hoya

Als die Hydrokultur noch keinen Namen hatte

© Dieter Oellerich

An der Südostecke des Dogenpalastes in Venedig, in Steinwurfweite von der Seufzerbrücke, so recht im Blickfeld des Touristenstromes, ist diese Skulptur in Stein gehauen zu sehen.
Für den der bibelfest ist bedarf es keiner Erklärung, es gehört zur deren Allgemeinbildung um Kapitel und Vers zitieren zu können.

Doch ein anderer Sinn liegt darinnen noch verborgen.
Nachdem das Paradies in der Sintflut dahingegangen war, war es Noah der die erste Pflanze in dem trockenliegenden, sandigen Meeresboden einpflanzte.

Für Noah war es ein wohlüberlegter Gedanke einen Weingarten anzulegen, kann man doch mit dem Produkt
einen besseren Handel betreiben als mit einem anderen Naturprodukt.
Aus den Trauben lässt sich köstlicher Wein keltern, der so herrlich berauschend machen kann.

Wie ausgiebig er davon Gebrauch machte, ist in der Bibel niedergeschrieben.
Betrachten wir den Bericht aus der heutigen Sicht, so war Noah der erste Hydrokulturgärtner, der seine Pflanze in Sandkultur anbaute, und so nebenbei in Konflikt mit der damaligen Auffassung über den Rauschkonsum geriet. (DO)
Update: 27.10.2011 00:00:00