Yucca guatemalensis Baker

Langzeitdünger

Wie verfahre ich mit den winzig kleinen HD50-Kügelchen, die im Wasser im Übertopf sind?

Grundsätzlich muss der Ionenaustauscherdünger in die Anstauzone des Gefäßes eingebracht werden, damit er seine Wirkung entfalten kann. Bei einem Tischgefäß kann man dazu die Pflanze mit dem Kulturtopf herausnehmen und den Dünger zugeben. Er lässt sich so problemlos auch wieder entfernen. Bei eingewachsenen Pflanzen in Bodengefäßen funktioniert das so leider nicht. In diesem Fall erfolgt die Applikation des Langzeitdüngers am zweckmäßigsten über ein separat eingebautes Düngerohr. Das Düngemittel wird in diesem Fall über einen Vliesbeutel eingebracht und kann so leicht wieder ausgetauscht werden. Bezugsquelle beispielsweise über: z.B.
Gärtner Gregg
Hydrokultur Spezialist

Abgepackte Düngebeutel gibt es nach meiner Kenntnis nicht mehr. Das Aufstreuen des Langzeitdüngers auf die Blähtonoberfläche und anschließendem Einspülen ist wirkungslos und führt zudem im Verlauf der Zeit zum Verstopfen der Zwischenräume des Blähtons. 

Ein Austauschen der Nährlösung im Gefäß ist übrigens im Regelfall nicht erforderlich. Von den Wurzeln abgegebene organische Stoffe werden von den reichlich vorhandenen Mikroorganismen mineralisiert. Ein Austauschen der Nährlösung, meist in Verbindung mit einem gründlichen Durchspülen des Substrates ist nur dann erforderlich, wenn ein Problem aufgetreten ist. Beispielsweise eine starke Salzanreicherung infolge salzhaltigem Gießwasser oder zu starker Mineraldüngung.

Bitte auch beachten, dass der Einsatz eines Ionenaustauscher-Düngers, wie Lewatit HD5, nur bei Gießwasser mit hohem Salzgehalt sinnvoll ist. 

Und hier die wichtigsten Aritikel zu diesem Thema:

(21.03.2018)

                   



Update: 21.03.2018 18:54:48