Hoya

"Überragend positive Stimmung" auf der Weltleitmesse des Gartenbaus

© Jochen Euler

Vom 23. bis zum 26. Januar war die IPM ESSEN erneut Top-Adresse für die internationale grüne Branche.

"In der Messe Essen präsentierten 1.564 Aussteller aus 45 Ländern der Fachwelt neue Produkte, starke Verkaufskonzepte und innovative Technik entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei konnte die Weltleitmesse des Gartenbaus einen Zuwachs an Besuchern aus dem Ausland und mehr Entscheider verbuchen. Zu den Highlights zählten der Besuch Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Benedikte zu Dänemark im Rahmen der Partnerlandpräsentation unseres skandinavischen Nachbars sowie der Auftritt des Modedesigners Michael Michalsky am Stand der Landgard.

„Wir sind mit dem Messeverlauf mehr als zufrieden und sprechen dabei auch im Namen unserer Aussteller und Besucher. In allen Hallen herrschte eine überragend positive Stimmung“, freut sich Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, über den Erfolg der Veranstaltung. Der Anteil an ausländischen Besuchern ist von 36 Prozent auf 38 Prozent gestiegen. Darüber hinaus verfügen 71 Prozent der Messegäste über Einkaufs- und Beschaffungskompetenzen in ihrem Unternehmen – mit einem Zuwachs von rund zwei Prozent ein noch besseres Ergebnis als im Vorjahr. Insgesamt traten über 54.000 Besucher die Reise nach Essen an. „Das ist ein Spitzenergebnis. Die IPM ESSEN ist die globale Nummer eins der grünen Fachmessen“, so Kuhrt weiter. Die Ordertätigkeit bewegt sich 2018 wieder auf konstant hohem Niveau.

Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW e. V. und Vorsitzende des IPM-Fachbeirates, ist ebenfalls beeindruckt: „Wenn das Gartenbaujahr so positiv verläuft wie die IPM ESSEN 2018, sind wir sehr glücklich. Die grüne Branche ist auf dem Weg zu neuen Ufern: Die Pflanze wird nicht mehr als Solitär, sondern viel mehr als Teil einer modernen Lebenswelt verstanden.“ © IPM

Soweit die Kommentare aus dem offiziellen IPM-Bericht. Wir, die DGHK, sind schon etwas zurückhaltender: Hydrokultur, die Kultur von erdelosen Pflanzen, scheint im Moment nicht en vogue! Es ist für uns schon verblüffend zu erleben, dass im übertragendem Sinne schon nach "alternativen Kulturmethoden" gesucht wird, auch auf der IPM bestimmt kein Nischenthema, nur den Zirkelschluss zur Hydrokultur findet man sehr, sehr selten.
Zwei Aussteller, waren vertreten: Nature`s Green — Hutzel Hydrokulturen und Leo Thissen – Hydrokulturen vom Niederrhein.

In einem Telefonat mit unserem Ehrenpräsidenten Udo Stock e.K. stand dieses Problem wieder einmal im Mittelpunkt: Was muss noch geschehen, damit die Pflanze, der Solitär oder der Blumentopf auf der Fensterbank wieder als lebendes Wesen und nicht als Weg-Werf-Ware erkannt wird.
Aber der ausführliche Bericht dazu wird in Hydrokultur intern erscheinen.

(28.01.20158)

Update: 28.01.2018 18:24:23