Hoya

Ansäuern des Gießwassers mit Essigsäure

© Dr. Heinz-Dieter Molitor

Bei gleichzeitigem Einsatz Lewatit HD 50

Das Ansäuern des Gießwassers mit Essigsäure ist keine gute Idee.
Auf diese Weise wird viel leicht zersetzbare organische Substanz eingetragen, die von Mikroorganismen zersetzt wird. Folge kann Sauerstoffmangel oder auch Schimmelbildung auf der Substratoberfläche sein.

Wenn zur Wasseraufbereitung im Profibereich Säuren eingesetzt werden, greift man auf Mineralsäuren zurück, also beispielsweise auf Salpetersäure oder Phosphorsäure. Das Anion ist in diesem Fall ein Nährstoff, Sickstoff oder Phosphor, der bei der Zusammenstellung der Nährlösung mit berücksichtigt wird und dadurch unschädlich ist.

Bei der "Hydrokultur" wirkt sich der Sauerstoffmangel besonders gravierend aus. Bei Verwendung von Lewatit HD50 ist es außerdem von Vorteil, wenn das Gießwasser eine hohe Gesamthärte oder auch Karbonathärte hat.

(17.05.2017)

Update: 17.05.2017 19:11:48